Spatenstich für Axpo Kompogas-Anlage in Winterthur

14.05.2013 - Heute fand in Winterthur der Spatenstich für die Axpo Kompogas-Anlage Winterthur statt. Sie soll ab Mitte 2014 jährlich sieben Millionen Kilowattstunden (kWh) lokales Biogas produzieren. Bau und Betrieb der Anlage liegen bei der Kompogas Winterthur AG, die im Februar 2013 gegründet worden war.

Seit 1999 wird neben der Autobahn A1 in Oberwinterthur Grüngutabfall aus Winterthur umgeladen. Am selben Standort soll nun eine Axpo Kompogas-Anlage entstehen, die die kurzen Transportwege von Grüngutabfall aus den Städten Winterthur, Frauenfeld und den umliegenden Gemeinden nutzt. Grüngutabfälle können nun in der engeren Region vergärt werden. Aus regionalem Grüngutabfall produziert die Anlage ab Inbetriebnahme jährlich sieben Millionen kWh Biogas, das aufbereitet ins Winterthurer Gasnetz eingespeist wird.

Ressourcen- statt Abfallwirtschaft

Die neue Axpo Kompogas-Anlage Winterthur vergärt jährlich mehr als 20 000 Tonnen Grüngutabfall; 14 000 Tonnen stammen aus Winterthur und Frauenfeld, 6 000 Tonnen sollen weitere Gemeinden der Region sowie Industrie und Gewerbe liefern. Durch den Vergärungsprozess wird aus Grüngutabfällen Biogas gewonnen. Das dabei anfallende Gärgut wird von Bakterien gereinigt (hygienisiert) und gelangt als fester sowie flüssiger Naturdünger oder veredelt als Kompost zum Einsatz. Grüngutabfälle sind wichtige Ressourcen für die Biogasproduktion und die Landwirtschaft. Die Vergärung von Grüngutabfällen ermöglicht einen geschlossenen und umweltfreundlichen Stoffkreislauf. Biogas ist CO2-neutral.

Neue Aktiengesellschaft

Am 28. Februar 2013 wurde die Kompogas Winterthur AG gegründet. Daran beteiligt sind die Axpo Kompogas AG sowie die Städte Frauenfeld und Winterthur, vertreten durch Stadtwerk Winterthur und das Tiefbauamt. Grösste Aktionärin ist die Axpo Kompogas AG mit 52 Prozent Anteil. Stadtwerk Winterthur ist mit 34 Prozent beteiligt. 14 Prozent halten die Werkbetriebe Frauenfeld (Stadt Frauenfeld). Die Investitionssumme beläuft sich auf gesamthaft 14 Millionen Franken.

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